• Schlaganfall-Helfer Ansbach

    Schlaganfall-Helfer Stadt-/Landkreis Ansbach

    Ein Pilotprojekt des Rotary Club Ansbach, des BRK Ansbach und der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe

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  • Schlaganfall-Helfer im Stadt- / Landkreis Ansbach

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Leitfaden für Träger und KommunenEin Initiator/Planungsteam muss den Stein ins Rollen bringen

Leitfaden für Träger und/oder Kommunen

Benötigt wird mindestens 1 Initiator/Planungsteam, der/das sich zuerst um die Vernetzung und Information kümmert. Es ist grundsätzlich sinnvoll, wenn bereits bei der Initiation/Planung mindestens 1 Arzt (nicht zwingend ein Neurologe) aktiv eingebunden wird.
Grundvoraussetzung ist der Kontakt mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, um von dieser als Kooperationspartner für die lokale Umsetzung anerkannt zu werden.

Aufbau eines geeignetes Schulungsteam: Es ist wichtig, fachlich qualifizierte Dozenten und Institutionen zu finden, die die Schulungsinhalte entsprechend umsetzen und vermitteln können. Den Dozenten werden als Unterstützung, Grundpräsentationsfolien von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zur Verfügung gestellt.

Aufbau eines Kooperationsnetzwerkes mit Partnern, die das Projekt unterstützen und verbreiten. Zu den geeigneten Partnern gehören unter anderem: Kliniken, MVZs, medizinische Einrichtungen, der Kreisärzteverband, die niedergelassenen Allgemeinmediziner und Fachärzte, Logopäden, Ergotherapeuten, Krankengymnasten, Neuropsychologen, die Diakoniestationen, Alten- und Pflegeheime, ambulante Pflegedienste, Sozialstationen, der Seniorenbeirat, Selbsthilfegruppen, Rettungsorganisationen (Rotes Kreuz, Malteser, Arbeitersamariterbund, etc.), die Integrationsbeauftragten und weitere Ehrenamts- und Selbsthilfeorganisationen.

Information der politischen Mandatsträger, wie z. B. Stadt, Stadtrat und Oberbürgermeister/in einschließlich Landrat/Landrätin, Bezirkstags- und Kreistags-Mitglieder.

Gewinnung von Schirmherren/Übernahme von Patenschaften durch politische Mandatsträger.

Information der überregionalen Gremien, auch der lokalen Bundestags- und Landtagsabgeordneten.

Presse- und Medieninformation.

Für weitere Informationen, auch für die Umsetzung einschließlich entsprechender Unterstützung stehen die Initiatoren gerne zur Verfügungen.


Rotary Club Ansbach

Bayerisches Rotes Kreuz - Kreisverband Ansbach

STIFTUNG DEUTSCHE SCHLAGANFALL HILFE


Finanzierung des Projektes

Die Kosten hängen entscheidend von der Bereitstellung der Räume und der Dozenten ab, sowie der Frage, welche Möglichkeiten für die öffentlichkeitswirksame Werbung genutzt werden. Realistische Grundkosten für einen Kurs (ca. 15 bis max. 20 Teilnehmer) müssen mit 2000,- bis 3000,- Euro angesetzt werden.
Sollten mehrere Dozenten eine Aufwandsentschädigung erhalten oder größere Werbeaktionen, z. B. mit Zeitungsannoncen, durchgeführt werden, können die Kosten diesen Wert natürlich auch übersteigen.


Informationsveranstaltungen

Durchführung einer zentralen Informationsveranstaltung, bei der die obig genannten "Multiplikatoren“ und "Unterstützer" eingeladen werden, um über das Projekt zu informieren.

Durchführung von 1 bis 3 Informationsabenden, gezielt für Menschen, die am Ehrenamt und an der Ausbildung zum Schlaganfall-Helfer interessiert sind. Alle informierten Personen sollten als Multiplikatoren angesehen werden, die das Projekt weiter tragen.

Zum Zeitpunkt der Informationsabende sollte das entsprechende Dozenten-Netzwerk, sowie der Schulungsplan inkl. Lokalität und Schulungszeiten feststehen.

Zu allen Informationsveranstaltungen sollten auch die Medienvertreten eingeladen werden, um potentielle weitere Helfer zu erreichen und zu informieren.

Der Abstand der ersten Informationsveranstaltung bis zu den Informationsabenden sollte zwischen 4 und 6 Wochen betragen.
2 bis 4 Wochen nach den Informationsabenden könnte die Schulung beginnen, die idealerweise in einem Zeitraum von ca. 2 bis 2 ½ Monaten abgehalten werden sollte (5 bis 6 Schulungstage), die jedoch immer an die lokalen Gegebenheiten - auch die Dozenten-Tätigkeit - individuell angepasst werden muss.

Entscheidend ist die konsequente frühzeitige Kommunikation der Termine.

Öffentlichkeitswirksame Zertifikatsübergabe, speziell auch, um die Bevölkerung, Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen auf das neue ehrenamtliche Projekt sowie die Möglichkeit einer kostenlosen Unterstützung hinzuweisen.

Im Vorfeld muss ein Kooperationspartner gefunden werden, der die weitere Vermittlung der Helferinnen und Helfer übernimmt. In unserem Fall ist dies der Kreisverband des BRK Ansbach, bei dem Frau Brodwolf diese Tätigkeit übernimmt (siehe Kontaktdaten).

Gezielte Werbeaktionen, idealerweise mittels Flyer, die in Organisationen der Stadt, des Landkreises, Firmen, Banken, Apotheken, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen, Selbsthilfegruppen etc. ausliegen bzw. verteilt werden, um auf das Projekt aufmerksam zu machen.

Im Weiteren in größeren, jedoch regelmäßigen Abständen Fortbildungs- und Evaluationsmaßnahmen für die Helferinnen und Helfer, auch mit späterer Supervisionsaktivität, um das Projekt lokal weiter zu entwickeln bzw. an die lokalen Gegebenheiten anzupassen.

 

 

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